Mottfeuer
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Mottfeuer

Mottfeuer als Information für die Feuerwehr melden

Wenn sich ein Mottfeuer nicht vermeiden lässt, melden Sie das Mottfeuer der integrierten Leitstelle (ILS), als Information für die Feuerwehr unter der Rufnummer: 0831/96096-689.
Die ILS benötigt die genaue Örtlichkeit sowie Ihre Kontaktdaten inkl. Rückrufnummer.
Die Meldung an die ILS erfolgt nur für den Tag des Anrufs und stellt keine Sicherheit dar, dass die Feuerwehr bei entsprechendem Notfruf nicht alarmiert wird.
Sollten Sie kurzfristig unter der o.g. Telefonnummer nicht durchkommen, so versuchen Sie es bitte ein paar Minuten später noch einmal.

Beachen Sie, dass das Melden an die ILS keiner Genehmigung gleichzusetzten ist. Hierfür wenden Sie sich bitte an Ihre Gemeinde. Beachten Sie die Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen

Polizeipräsidium Schwaben Süd/West AZ vom 12.04.2011

(...) Das Verbrennen von Abfällen ist laut der Bayerischen Pflanzenabfallverordnung nur außerhalb bebauter Ortsteile und nur an Werktagen von 08 bis 18 Uhr zulässig. Ein Mottfeuer ist nur dann erlaubt, wenn der Abtransport der Pflanzenabfälle nicht möglich ist. Gefahren, Nachteile oder erhebliche Belästigungen durch Rauchentwicklung und ein Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus sind zu verhindern. Pflanzliche Abfälle dürfen nur im trockenen Zustand verbrannt werden. Das Feuer ist von mindestens zwei, mit geeignetem Löschgerät ausgestatteten, leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 16 Jahre ständig zu überwachen. Bei starkem Wind darf kein Feuer entzündet werden. Um die Brandfläche ist ein Bearbeitungsstreifen von drei Metern Breite zu ziehen, welcher von pflanzlichen Abfällen freizumachen ist. Es ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit, erloschen ist. Die Verbrennungsrückstände sind möglichst bald in den Boden einzuarbeiten. Laut den Brandverhütungsvorschriften (VVB) und dem Bayrischen Waldgesetz sind gewisse Sicherheitsabstände zu Wohngebäuden, öffentlichen Verkehrswegen, zu Waldrändern, Rainen, Hecken und sonstigen brandgefährdeten Gebäuden einzuhalten.

Anzumerken ist, dass man bestimmte pflanzliche Abfälle auch verrotten lassen kann, ohne dass es eines Mottfeuers bedarf. Bei einer Inversionswetterlage sollte ohnehin auf das Abbrennen von Mottfeuern ganz verzichtet werden.

Diese Sicherheitsabstände betragen in der Regel mindestens

  • 300 Meter zu Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen und vergleichbaren Einrichtungen
  • 300 Meter zu Gebäuden, deren Wände o. Dächern aus brennbaren Stoffen bestehen o. in denen leicht entflammbare Stoffen, brennbare Flüssigkeiten o. brennbare Gase hergestellt/gelagert/bearbeitet werden
  • 100 Meter zu sonstigen Gebäuden
  • 100 Meter zu Zeltplätzen, anderen Erholungseinrichtungen und Parkplätzen
  • 100 Meter zu Waldrändern
  • 75 Meter zu Schienenwegen und öffentlichen Straßen
  • 25 Meter zu Feldgehölzen, Hecken u. a. brandgefährdeten Gegenständen
  • 10 Meter zu öffentlichen Feldwegen, beschränkt öffentlichen Wegen und Eigentümerwegen, sowie Privatwegen, die von der Öffentlichkeit genutzt werden

Termine

Dienstag, 27.11.2018
Gruppenführerübung
Dienstag, 11.12.2018
Monatsübung Dezember